Fachbeiträge und Steuerlexikon
Praxisnahe Artikel zu aktuellen Steuerthemen und ein Nachschlagewerk mit den zentralen Begriffen aus Steuerberatung, Umstrukturierung und Nachfolge.
Alle Beiträge
Gewerbesteuer senken 2026: Hinzurechnungen, Kürzungen und Gestaltungen
Gewerbesteuer senken 2026: Hinzurechnungen nach § 8 GewStG, Kürzungen nach § 9 GewStG, Anrechnung nach § 35 EStG und legale Gestaltungshebel.
Weiterlesen ›Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG 2026: Gewinne in der Personengesellschaft niedrig besteuern
Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG: nicht entnommene Gewinne mit 28,25 % plus Soli, bei späterer Entnahme 25 % Nachsteuer. Für wen sich das 2026 lohnt.
Weiterlesen ›Goodwill und Earn-out beim Unternehmenskauf 2026: Geschäftswert abschreiben, variablen Kaufpreis richtig versteuern
Goodwill und Earn-out beim Unternehmenskauf 2026: Geschäftswert über 15 Jahre nach § 7 EStG abschreiben, Earn-out laut BFH bei Zufluss versteuern.
Weiterlesen ›Holding für Heilberufe 2026: Was geht, was nicht
Holding für Heilberufe: Was das Berufsrecht Ärzten, Zahnärzten und Apothekern verbietet, was über MVZ und vermögensverwaltende Strukturen möglich ist.
Weiterlesen ›Veräußerungsfreibetrag und Fünftelregelung ab 55 (Stand 2026)
Unternehmensverkauf ab 55: Freibetrag von 45.000 € nach § 16 Abs. 4 EStG, ermäßigter Steuersatz nach § 34 Abs. 3 EStG und die Sonderregeln bei GmbH-Anteilen.
Weiterlesen ›Kleinunternehmerregelung 2026: die neuen Schwellen nach § 19 UStG
Kleinunternehmerregelung seit 2025: 25.000 Euro Vorjahr, 100.000 Euro laufendes Jahr, Umsätze echt steuerfrei. Folgen für Rechnung, Vorsteuer, Wahlrecht.
Weiterlesen ›Gesellschafterdarlehen 2026: Geld in die eigene GmbH und zurück
Gesellschafterdarlehen GmbH 2026: fremdübliche Verzinsung, persönlicher Steuersatz ab 10 % Beteiligung (§ 32d EStG) und Risiko vGA.
Weiterlesen ›Erweiterte Grundstückskürzung 2026: die Immobilien-GmbH ohne Gewerbesteuer
Erweiterte Grundstückskürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG: Immobilien-GmbH gewerbesteuerfrei, schädliche Tätigkeiten und Bagatellgrenzen, für 2026.
Weiterlesen ›Ist- oder Soll-Versteuerung 2026: wann Sie die Umsatzsteuer abführen müssen
Soll- oder Istversteuerung? Wann die Umsatzsteuer entsteht, der Liquiditätsvorteil, die 800.000-Euro-Grenze seit 2024 und für wen sich der Antrag lohnt.
Weiterlesen ›Angemessenes Geschäftsführergehalt 2026: die Grenze zur verdeckten Gewinnausschüttung
Geschäftsführergehalt 2026: Kriterien der Angemessenheit beim Gesellschafter-Geschäftsführer und wann ein überhöhtes Gehalt zur vGA wird.
Weiterlesen ›GmbH steueroptimiert verkaufen 2026: von 27 % auf rund 1,5 % Steuerlast
GmbH steueroptimiert verkaufen 2026: § 17 EStG mit rund 27 %, Verkauf über Holding mit 95 % steuerfrei nach § 8b KStG, 7-Jahres-Sperrfrist.
Weiterlesen ›GmbH-Liquidation 2026: die Gesellschaft steuerlich sauber auflösen
GmbH-Liquidation 2026: Sperrjahr nach § 73 GmbHG, Liquidationsbesteuerung nach § 11 KStG und steuerfreie Einlagenrückgewähr nach § 27 KStG.
Weiterlesen ›Asset Deal vs. Share Deal 2026: zwei Wege, ein Unternehmen zu kaufen
Asset Deal oder Share Deal 2026: § 8b KStG (95 % frei) oder § 17 EStG beim Anteilskauf, voller Gewinn beim Asset Deal, dafür AfA für den Käufer.
Weiterlesen ›Schenken statt Vererben 2026: Freibeträge alle 10 Jahre nutzen
Schenkungsteuer-Freibeträge nach § 16 ErbStG: 400.000 € pro Kind, 200.000 € pro Enkel, 500.000 € pro Ehegatte, erneuert alle 10 Jahre. Stand 2026.
Weiterlesen ›Organschaft und Gewinnabführungsvertrag erklärt 2026: So senken Konzerne ihre Steuerlast
Ertragsteuerliche Organschaft: Voraussetzungen nach §§ 14, 17 KStG, Gewinnabführungsvertrag mit fünf Jahren Mindestlaufzeit, Rolle in der Holding. Für 2026.
Weiterlesen ›Inkongruente (disquotale) Gewinnausschüttung bei der GmbH 2026: zulässig, anerkannt, planbar
Inkongruente Gewinnausschüttung: Abweichung von der Beteiligungsquote. Wann sie zulässig ist, warum BFH und Finanzverwaltung sie anerkennen. Für 2026.
Weiterlesen ›Vorteile einer Familienstiftung 2026: Schutz, Steuern und der Preis dafür
Vorteile einer Familienstiftung 2026: Vermögensschutz, 15 % Körperschaftsteuer, Dividenden zu 95 % steuerfrei nach § 8b KStG und Erbersatzsteuer alle 30 Jahre.
Weiterlesen ›Vermögensverwaltende GmbH 2026: Wann sich die Spardosen-GmbH lohnt
Vermögensverwaltende GmbH 2026: Aktien-Kursgewinne zu 95 % steuerfrei nach § 8b KStG, effektiv rund 1,5 %. Wann sich die Spardosen-GmbH wirklich lohnt.
Weiterlesen ›GmbH, UG oder GbR 2026: Welche Rechtsform für die Gründung passt
GmbH, UG und GbR 2026 im Vergleich: Haftung, Stammkapital, Steuern und Außenwirkung. Welche Rechtsform zu welcher Gründung passt.
Weiterlesen ›Firmenwagen in der GmbH 2026 steuerlich optimal nutzen
Firmenwagen in der GmbH 2026: Ein-Prozent-Regel, Fahrtenbuch, 0,25 Prozent für E-Autos und die vGA-Falle beim Gesellschafter-Geschäftsführer.
Weiterlesen ›Geschäftsführer-Haftung 2026: Wann der GmbH-Geschäftsführer privat haftet
Geschäftsführer-Haftung 2026: Wann der GmbH-Geschäftsführer privat haftet. § 43 GmbHG, Steuern nach §§ 34, 69 AO, Sozialabgaben und Insolvenzreife.
Weiterlesen ›Grundsteuerreform in NRW 2026: was Eigentümer jetzt wissen müssen
Grundsteuerreform NRW: Seit 1.1.2025 gilt das Bundesmodell. Wie sich die Steuer in drei Schritten berechnet und was Eigentümer beim Bescheid prüfen.
Weiterlesen ›Das Reverse-Charge-Verfahren 2026: Umkehr der Steuerschuldnerschaft verständlich erklärt
Reverse-Charge-Verfahren 2026: Der Leistungsempfänger schuldet die Umsatzsteuer (§ 13b UStG). Anwendungsfälle, Rechnung, Verbuchung und typische Fehler.
Weiterlesen ›Pensionszusage an den GmbH-Geschäftsführer 2026: Voraussetzungen, vGA-Fallen und der Ausstieg
Pensionszusage an den GmbH-Geschäftsführer 2026: Erdienbarkeit, Probezeit, Finanzierbarkeit, die vGA-Fallen und das Problem beim Unternehmensverkauf.
Weiterlesen ›Betriebsprüfung 2026: Sieben Anzeichen, dass das Finanzamt prüfen wird
Betriebsprüfung 2026: sieben Anzeichen in Steuererklärungen, an denen erfahrene Berater erkennen, dass eine Prüfung durch das Finanzamt bevorsteht.
Weiterlesen ›Holding vs. Familiengesellschaft 2026: Welche Struktur passt zu welchem Ziel
Holding und Familiengesellschaft lösen unterschiedliche Probleme. Welche Struktur welches Ziel erreicht und wann eine Kombination sinnvoll ist.
Weiterlesen ›Formwechsel 2026: GmbH in Personengesellschaft und zurück
Formwechsel GmbH und Personengesellschaft 2026: Steuerfolgen, offene Rücklagen nach § 9 UmwStG und Sperrfristen nach §§ 18, 25 UmwStG, sachlich erklärt.
Weiterlesen ›Kettenschenkung 2026: Freibeträge über mehrere Personen nutzen
Kettenschenkung: Freibeträge und Steuerklassen nach §§ 15, 16 ErbStG nutzen. Wo der BFH die Grenze zum Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO zieht. Für 2026.
Weiterlesen ›Checkliste Holding-Gründung 2026: Die acht Schritte zur eigenen Holding
Holding-Gründung 2026: die acht Schritte von der Gewinnschwelle über den Anteilstausch bis zur Sperrfrist, plus die häufigsten Stolpersteine.
Weiterlesen ›Betriebsvermögen steuerfrei übertragen 2026: Verschonung nach §§ 13a, 13b ErbStG
Unternehmen erbschaftsteuerfrei übertragen: Regelverschonung 85 %, Optionsverschonung 100 %, 90-Prozent-Test und Großerwerbe ab 26 Mio. Euro, für 2026.
Weiterlesen ›Verlustvortrag und § 8c KStG 2026: Verlustuntergang beim Gesellschafterwechsel (Mantelkauf)
Verlustvortrag und § 8c KStG 2026: Verlustuntergang ab 50 % Anteilsverkauf, Konzernklausel, Stille-Reserven-Klausel und Rettung über § 8d KStG.
Weiterlesen ›Wenn das Finanzamt schätzt 2026: die Schätzung nach § 162 AO und wie Sie sich wehren
Schätzung durch das Finanzamt nach § 162 AO: Voraussetzungen, Schätzungsmethoden, Grenzen, Sicherheitszuschlag und wie Sie sich per Einspruch wehren.
Weiterlesen ›Einspruch gegen den Steuerbescheid 2026: was tun?
Einspruch gegen den Steuerbescheid nach § 355 AO: ein Monat Frist, Ablauf, Aussetzung der Vollziehung, Verböserung und Weg zum Finanzgericht, für 2026.
Weiterlesen ›Ärzte: Steuern sparen 2026, der Überblick für Niedergelassene
Ärzte sparen 2026 Steuern: Freiberuflichkeit nach § 18 EStG ohne Gewerbesteuer, Investitionsabzugsbetrag, § 7g EStG, Versorgungswerk und Rürup.
Weiterlesen ›Einbringung des Einzelunternehmens in die GmbH 2026: Schritt für Schritt
Einzelunternehmen nach § 20 UmwStG steuerneutral in eine GmbH einbringen: Buchwertansatz, 7-jährige Sperrfrist, 8 Monate Rückwirkung, Ablauf für 2026.
Weiterlesen ›Kryptowährungen versteuern 2026: privat oder über die GmbH
Kryptowährungen versteuern 2026: privat nach § 23 EStG nach einem Jahr steuerfrei, in der GmbH voll mit rund 30 %. Wann welche Variante günstiger ist.
Weiterlesen ›Stiftung vs. Familiengesellschaft 2026: Welches Vehikel für die Vermögensübertragung
Familienstiftung oder Familiengesellschaft 2026: Beide übertragen Vermögen über Generationen, mit unterschiedlicher Kontrolle, Flexibilität und Steuerwirkung.
Weiterlesen ›Holding 2026: Wann sich der Schritt für Unternehmer wirklich lohnt
Eine Holding kann Steuern sparen, Vermögen schützen und Verkauf vorbereiten. Wir zeigen die drei Schwellen, ab denen sich die Struktur für Unternehmer rechnet.
Weiterlesen ›Verdeckte Gewinnausschüttung 2026: die typischen Fallen bei der GmbH
Verdeckte Gewinnausschüttung 2026: typische vGA-Fallen der GmbH (Gehalt, Miete, Darlehen, Firmenwagen) und wie Sie die Doppelbelastung vermeiden.
Weiterlesen ›Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach § 7g EStG 2026: Steuern vorziehen
Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG: Wie KMU bis zu 50 % geplanter Anschaffungskosten vorab abziehen, plus Sonderabschreibung bis 40 %. Für 2026.
Weiterlesen ›Die gemeinnützige GmbH (gGmbH) 2026: Vorteile, Pflichten und Grenzen
Die gGmbH verbindet Haftungsbeschränkung mit der Steuerbefreiung nach §§ 51 ff. AO. Vorteile, Pflichten und Grenzen, sachlich erklärt für 2026.
Weiterlesen ›Optionsmodell nach § 1a KStG 2026: Personengesellschaft wie eine Kapitalgesellschaft besteuern
Optionsmodell nach § 1a KStG: fiktiver Formwechsel, 15 % Körperschaftsteuer auf thesaurierte Gewinne, 7-Jahres-Sperrfrist, Abgrenzung zu § 34a EStG.
Weiterlesen ›Denkmal-AfA 2026: erhöhte Abschreibung bei denkmalgeschützten Immobilien
Denkmal-AfA 2026: bis zu 100 Prozent der Sanierungskosten absetzen, § 7i EStG bei Vermietung, § 10f EStG bei Eigennutzung. Voraussetzungen und Fristen.
Weiterlesen ›Güterstandsschaukel 2026: Vermögen steuerfrei zwischen Ehegatten verschieben
Güterstandsschaukel: Wie Ehegatten über § 5 Abs. 2 ErbStG Vermögen schenkungsteuerfrei verschieben, vom BFH anerkannt, mit den Voraussetzungen für 2026.
Weiterlesen ›Die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung 2026
Strafbefreiende Selbstanzeige nach § 371 AO: Vollständigkeit über zehn Jahre, fristgerechte Nachzahlung, Sperrgründe und Zuschlag ab 25.000 Euro.
Weiterlesen ›Betriebsaufspaltung 2026: Vorteile, Risiken und wie man die Falle vermeidet
Betriebsaufspaltung 2026: Wer der eigenen GmbH eine Immobilie vermietet, rutscht oft ungewollt hinein. Was Verflechtung bedeutet, wie man sie vermeidet.
Weiterlesen ›Nießbrauch als Gestaltungsmittel bei der Vermögensübergabe 2026
Vorbehaltsnießbrauch senkt die Schenkungsteuer: Eltern übertragen Immobilie oder Anteile, behalten die Erträge, Wertminderung nach § 14 BewG. Für 2026.
Weiterlesen ›GmbH-Spaltung 2026: Auf- und Abspaltung steuerneutral gestalten
GmbH-Spaltung 2026: steuerneutrale Auf- und Abspaltung, doppeltes Teilbetriebserfordernis nach § 15 UmwStG und die Fünf-Jahres-Sperrfrist.
Weiterlesen ›GmbH-Umwandlung 2026: Fünf Fehler, die Unternehmer fünfstellige Beträge kosten
GmbH-Umwandlung 2026: Fünf typische Fehler beim Wechsel aus Einzelunternehmen oder GbR in die GmbH, die fünfstellige Steuerbeträge kosten.
Weiterlesen ›GmbH gründen 2026: Ablauf, Stammkapital und Kosten
GmbH gründen 2026: Musterprotokoll oder Gesellschaftsvertrag, Beurkundung, 25.000 Euro Stammkapital, Handelsregister, Kosten und Haftung.
Weiterlesen ›Grunderwerbsteuer sparen beim Share Deal 2026: Wie die 90-Prozent-Schwelle funktioniert
Grunderwerbsteuer beim Share Deal 2026: Wann trotz Anteilskauf Steuer anfällt, wie die 90-Prozent-Schwelle nach § 1 GrEStG funktioniert.
Weiterlesen ›Das steuerliche Einlagekonto nach § 27 KStG 2026: steuerfreie Rückzahlung von Einlagen
Steuerliches Einlagekonto nach § 27 KStG 2026: steuerfreie Rückzahlung von Einlagen, Verwendungsreihenfolge, Steuerbescheinigung und Fallstricke.
Weiterlesen ›Berliner Testament 2026: Vorteile, Nachteile und der Steuerfalle ausweichen
Berliner Testament: sichert den Ehegatten ab, kostet oft Erbschaftsteuer, weil der 400.000-Euro-Freibetrag der Kinder im ersten Erbfall verfällt.
Weiterlesen ›Doppelstöckige Holding und Holding mit Stiftung 2026: mehrstufige Strukturen für größere Vermögen
Doppelstöckige Holding 2026: getrennte Vermögensebenen, Beteiligungsprivileg nach § 8b KStG auf jeder Ebene und eine Familienstiftung an der Spitze.
Weiterlesen ›Praxisnachfolge für Ärzte 2026: kaufen, verkaufen, übergeben
Praxisnachfolge für Ärzte 2026: Praxiswert, Abschreibung, Veräußerungsgewinn nach §§ 16, 18, 34 EStG und das Nachbesetzungsverfahren nach § 103 SGB V.
Weiterlesen ›Immobilien-GmbH vs. privat 2026: Was steuerlich wirklich günstiger ist
Immobilien privat oder über GmbH halten? Privat bis 45 % Steuer, Verkauf nach 10 Jahren steuerfrei. GmbH 15 % Körperschaftsteuer, zweite Ebene. Für 2026.
Weiterlesen ›Die § 6b-Rücklage 2026: Veräußerungsgewinne steuerneutral reinvestieren
Rücklage nach § 6b EStG: Gewinn aus dem Verkauf betrieblicher Immobilien steuerneutral auf ein neues Objekt übertragen. Voraussetzungen und Fristen für 2026.
Weiterlesen ›DATEV Unternehmen Online 2026: digitale Buchhaltung mit der Kanzlei
DATEV Unternehmen Online 2026: Belege fotografieren statt Pendelordner, aktuelle BWA, GoBD-konforme Ablage und der Einstieg in der Kanzleipraxis.
Weiterlesen ›GmbH & Co. KG 2026: Vorteile, Haftung und Besteuerung im Überblick
GmbH & Co. KG 2026: beschränkte Haftung, transparente Besteuerung als Mitunternehmerschaft, Gewerbesteueranrechnung über § 35 EStG.
Weiterlesen ›Tod eines Gesellschafters 2026: die Nachfolge im Gesellschaftsvertrag regeln
Tod eines Gesellschafters 2026: GmbH-Anteile sind nach § 15 GmbHG frei vererblich, bei Personengesellschaften steuert der Gesellschaftsvertrag die Nachfolge.
Weiterlesen ›Immobilie nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen 2026: die Spekulationsfrist nach § 23 EStG
Immobilie steuerfrei verkaufen: Wer privat länger als zehn Jahre hält, verkauft steuerfrei. § 23 EStG, Selbstnutzung und gewerblicher Grundstückshandel 2026.
Weiterlesen ›Steuerlexikon
Definitionen zentraler Begriffe aus Steuerberatung, Umstrukturierung, Holding-Gestaltung und Heilberufebereich. Jeder Begriff verweist auf verwandte Stichwörter und passende Beratungsleistungen.
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Abgeltungsteuer §32d EStG
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Pauschale Besteuerung privater Kapitalerträge mit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer (§32d EStG). Banken behalten die Steuer direkt an der Quelle ein, womit die Einkünfte grundsätzlich abgegolten sind. Es gilt ein Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro pro Person. Für wesentliche Beteiligungen ab 1 Prozent greift häufig das günstigere Teileinkünfteverfahren.
Verwandt: Kapitalertragsteuer , Teileinkünfteverfahren -
Abschreibung (AfA) Absetzung für Abnutzung, §7 EStG
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Steuerliche Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts über seine Nutzungsdauer (§7 EStG). Der jährliche Wertverlust mindert als Betriebsausgabe oder Werbungskosten den Gewinn. Neue Wohngebäude werden seit 2023 mit 3 Prozent linear abgeschrieben, ältere mit 2 oder 2,5 Prozent. Bewegliche Anlagegüter sind zeitweise auch degressiv abschreibbar.
Verwandt: Geschäftswert → Immobilien-Steuerberatung -
Anteilstausch §21 UmwStG
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Steuerneutrale Übertragung von GmbH-Anteilen in eine andere Kapitalgesellschaft, regelmäßig in eine Holding-GmbH. Die übertragene Person erhält im Gegenzug Anteile an der aufnehmenden Gesellschaft. Voraussetzung ist die Einhaltung einer siebenjährigen Sperrfrist nach §22 UmwStG, sonst werden stille Reserven anteilig nachversteuert.
Verwandt: Sperrfrist , Holding-Struktur → Holding-Beratung -
Berufsausübungsgemeinschaft BAG
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Zusammenschluss mehrerer Ärzte oder Zahnärzte zur gemeinsamen Berufsausübung, meist als GbR oder Partnerschaftsgesellschaft. Gewinne werden den Gesellschaftern anteilig zugerechnet und mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. Wichtig sind klar geregelte Gewinnverteilung, Sonderbetriebsvermögen und Regelungen für Aufnahme und Ausscheiden von Partnern.
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Betriebsaufspaltung
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Aufteilung eines Unternehmens in ein Besitzunternehmen, das wesentliche Betriebsgrundlagen wie Grundstücke hält, und eine Betriebsgesellschaft (meist GmbH) für das operative Geschäft. Bei personeller und sachlicher Verflechtung erzielt das Besitzunternehmen gewerbliche statt vermögensverwaltende Einkünfte. Vorteil ist die Haftungstrennung, Risiko ist die Aufdeckung stiller Reserven, wenn die Verflechtung später ungewollt wegfällt.
Verwandt: Stille Reserven , Holding-Struktur -
Betriebsprüfung Außenprüfung
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Vom Finanzamt angeordnete Prüfung der steuerlich relevanten Verhältnisse eines Unternehmens, in der Regel über drei zusammenhängende Veranlagungszeiträume. Bei Verdacht auf Steuerverkürzung verlängert sich der Zeitraum auf bis zu zehn Jahre. Prüfungsschwerpunkte werden risikoorientiert per maschineller Vorauswahl gesetzt.
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Doppelbesteuerungsabkommen DBA
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Völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, der regelt, welcher Staat grenzüberschreitende Einkünfte besteuern darf. Er verhindert, dass dasselbe Einkommen doppelt belastet wird, durch Freistellung im Wohnsitzstaat oder Anrechnung der ausländischen Steuer. Deutschland hat mit über 90 Staaten ein DBA. Maßgeblich bei Auslandstätigkeit, ausländischen Beteiligungen und Wegzug.
Verwandt: Wegzugsbesteuerung -
Einbringung §20 UmwStG
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Übertragung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine Kapitalgesellschaft gegen Gewährung neuer Gesellschaftsanteile. Die Einbringung kann steuerneutral zu Buchwerten erfolgen, wenn das gesamte Betriebsvermögen eingebracht und der Antrag fristgerecht gestellt wird. Klassischer Weg von Einzelunternehmen oder GbR in die GmbH.
Verwandt: Sperrfrist , Anteilstausch → GmbH-Umwandlung -
Einzelunternehmen e.K., Kleingewerbe, Freiberufler
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Unternehmen einer einzelnen natürlichen Person ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Kein Mindestkapital, keine Gründungsformalien außer Gewerbeanmeldung oder Eintragung als eingetragener Kaufmann. Der Inhaber haftet persönlich und unbeschränkt mit dem gesamten Privatvermögen. Gewinne werden als Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit beim Inhaber mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert, je nach Tätigkeit zusätzlich Gewerbesteuer.
Verwandt: Einbringung , Gewerbesteuer → Rechtsformberatung -
Erbschaft- und Schenkungsteuer
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Steuer auf den Erwerb von Vermögen durch Erbschaft oder Schenkung. Höhe und Freibetrag richten sich nach Verwandtschaftsgrad und Vermögenshöhe, die Sätze reichen von 7 bis 50 Prozent. Kinder haben einen Freibetrag von 400.000 Euro pro Elternteil. Für Betriebsvermögen gelten weitreichende Verschonungen. Frühzeitige Gestaltung über Schenkungen und Freibeträge senkt die Belastung erheblich.
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Erweiterte Grundstückskürzung §9 Nr. 1 GewStG
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Gewerbesteuerliche Begünstigung für Gesellschaften, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten (§9 Nr. 1 Satz 2 GewStG). Der Ertrag aus der Grundstücksverwaltung wird vollständig von der Gewerbesteuer freigestellt, sodass eine Immobilien-GmbH im Ergebnis nur Körperschaftsteuer zahlt. Schädlich sind gewerbliche Nebentätigkeiten wie die Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen, die die Kürzung komplett entfallen lassen.
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Fachberater (IFU/ISM gGmbH)
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Zusatzqualifikation, die das Institut für Unternehmensanalyse und Steuermanagement (IFU/ISM gGmbH) an Steuerberater nach strukturierter Weiterbildung und Prüfung vergibt. Bei Emundts & Stoffels sind beide Partner zertifiziert: Alexander Emundts als Fachberater für den Heilberufebereich, Maximilian Stoffels als Fachberater für Umstrukturierung von Unternehmen.
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Familiengesellschaft
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Gesellschaftsform zur strukturierten Übertragung von Vermögen über Generationen, meist als GmbH & Co. KG oder vermögensverwaltende GmbH. Nutzt Schenkungsteuer-Freibeträge im Zehn-Jahres-Rhythmus und ermöglicht Bewertungsabschläge durch Stimmrechtsvorbehalte. Anders als die Holding optimiert sie nicht laufende Unternehmenssteuern, sondern den Vermögensübergang.
Verwandt: Schenkungsteuer-Freibeträge , Holding-Struktur -
Familienstiftung
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Rechtsfähige Stiftung, die das Vermögen einer Familie dauerhaft bündelt und an Begünstigte (Destinatäre) ausschüttet. Anders als die gemeinnützige Stiftung dient sie privaten Familieninteressen und ist daher steuerpflichtig. Sie unterliegt alle 30 Jahre der Erbersatzsteuer, vermeidet aber die Zersplitterung des Vermögens und schützt es vor Pflichtteilsansprüchen und Gläubigern. Alternative zur Familiengesellschaft.
Verwandt: Familiengesellschaft , Gemeinnützigkeit → Stiftungsberatung -
Gemeinnützigkeit §52 AO
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Steuerrechtlicher Status einer Körperschaft, die selbstlos das Allgemeinwohl fördert, etwa in Bildung, Wissenschaft, Kunst oder Wohlfahrt (§52 AO). Gemeinnützige Stiftungen, Vereine und GmbHs sind von Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit und dürfen steuerwirksame Zuwendungsbestätigungen ausstellen. Die Mittel müssen zeitnah und ausschließlich für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Verwandt: Familienstiftung → Stiftungsberatung -
Genossenschaft eG
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Mitgliedergetragene Rechtsform mit eigener Rechtspersönlichkeit (§§ 1 ff. GenG). Zweck ist die Förderung der wirtschaftlichen Belange ihrer Mitglieder, etwa durch gemeinschaftlichen Einkauf, Vermarktung oder Wohnraum. Demokratische Struktur (ein Mitglied, eine Stimme), beschränkte Haftung auf das Genossenschaftsvermögen, Pflichtmitgliedschaft in einem Prüfungsverband. Steuerlich gilt sie als Kapitalgesellschaft und zahlt Körperschaftsteuer plus Gewerbesteuer, mit Sonderregeln für Förderbetriebe.
Verwandt: Körperschaftsteuer → Rechtsformberatung -
Geschäftswert Firmenwert, Goodwill
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Wert eines Unternehmens, der über das bilanzierte Substanzvermögen hinausgeht. Steuerlich relevant bei Praxiskauf, Unternehmenskauf und Einbringungen. Der entgeltlich erworbene Geschäftswert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Bei Heilberufen oft der größte Posten des Kaufpreises und entsprechend zentral für die Finanzierungsplanung.
Verwandt: Veräußerungsgewinn -
Gewerbesteuer
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Ertragsteuer der Gemeinden auf den Gewerbeertrag von Gewerbebetrieben. Sie berechnet sich aus dem Gewerbeertrag, der Steuermesszahl von 3,5 Prozent und dem kommunalen Hebesatz, der je nach Gemeinde stark variiert. Ab einem Hebesatz von 400 Prozent ergibt sich rund 14 Prozent Belastung. Bei Personenunternehmen wird sie weitgehend auf die Einkommensteuer angerechnet (§35 EStG), bei Kapitalgesellschaften nicht.
Verwandt: Körperschaftsteuer , Erweiterte Grundstückskürzung -
Gewerblicher Grundstückshandel Drei-Objekt-Grenze
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Einstufung privater Immobilienverkäufe als gewerbliche Tätigkeit durch die Finanzverwaltung. Werden innerhalb von fünf Jahren mehr als drei Objekte ge- und wieder verkauft (Drei-Objekt-Grenze), gelten die Gewinne als gewerblich und unterliegen zusätzlich der Gewerbesteuer. Die sonst nach zehn Jahren steuerfreie Veräußerung entfällt. Wichtige Grenze für private Immobilieninvestoren und Bauträger.
Verwandt: Grunderwerbsteuer → Immobilien-Steuerberatung -
Grunderwerbsteuer
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Steuer auf den Erwerb inländischer Grundstücke, erhoben von den Bundesländern mit Sätzen zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. In Nordrhein-Westfalen beträgt der Satz 6,5 Prozent. Sie fällt auch bei der Übertragung von Anteilen an grundbesitzenden Gesellschaften an, wenn bestimmte Beteiligungsgrenzen erreicht werden. Relevante Planungsgröße bei Immobilien-GmbH und Share Deals.
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Holding-Struktur
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Kapitalgesellschaft, deren Hauptzweck das Halten von Beteiligungen ist. Bündelt Anteile an operativen GmbHs, Immobilien-GmbHs oder Wertpapierdepots. Veräußerungsgewinne sind nach §8b KStG zu 95 Prozent steuerfrei, Ausschüttungen zwischen Konzerngesellschaften ebenfalls. Sinnvoll ab rund 100.000 Euro Jahresgewinn der operativen Tochter oder spätestens sieben Jahre vor einem geplanten Unternehmensverkauf.
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Kapitalertragsteuer §20 EStG
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Form der Einkommensteuer auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne (§20 EStG). Sie wird als Quellensteuer von Banken und ausschüttenden Gesellschaften direkt einbehalten und ans Finanzamt abgeführt. Im Privatvermögen wirkt sie als Abgeltungsteuer mit 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag. Über einen Freistellungsauftrag bleibt der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro unbelastet.
Verwandt: Abgeltungsteuer , Teileinkünfteverfahren -
Kommanditgesellschaft KG
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Personenhandelsgesellschaft mit zwei Arten von Gesellschaftern: dem Komplementär, der persönlich und unbeschränkt haftet, und einem oder mehreren Kommanditisten, die nur mit ihrer Einlage haften. Geregelt in §§ 161 ff. HGB. Die KG wird transparent besteuert, das heißt Gewinne werden den Gesellschaftern anteilig zugerechnet und mit deren Einkommensteuer plus Gewerbesteuer (mit Anrechnung) belastet. Geeignet, um Kapitalgeber ohne volle Haftung zu beteiligen.
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Körperschaftsteuer
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Einkommensteuer der Kapitalgesellschaften, einheitlich 15 Prozent auf das zu versteuernde Einkommen. Wird ergänzt um den Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent auf die Körperschaftsteuer). Zusammen mit der Gewerbesteuer ergibt sich eine Gesamtbelastung auf Gesellschaftsebene von typischerweise 28 bis 32 Prozent, abhängig vom kommunalen Hebesatz.
Verwandt: Teileinkünfteverfahren -
Lohnsummenregelung
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Voraussetzung für die Steuerverschonung von Betriebsvermögen bei Erbschaft oder Schenkung. Der Betrieb muss die Summe der gezahlten Löhne über fünf Jahre (Regelverschonung) oder sieben Jahre (Optionsverschonung) weitgehend halten. Bei der 85-Prozent-Verschonung darf die Mindestlohnsumme 400 Prozent der Ausgangslohnsumme nicht unterschreiten. Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten sind ausgenommen.
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Medizinisches Versorgungszentrum MVZ
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Fachübergreifend tätige ambulante Einrichtung, die als GmbH oder als GbR geführt werden kann. Anders als die Berufsausübungsgemeinschaft erlaubt das MVZ die Beschäftigung angestellter Ärzte. Steuerlich relevant ist die Wahl der Rechtsform: Eine MVZ-GmbH zahlt Körperschaftsteuer, eine MVZ-GbR rechnet Gewinne anteilig den Gesellschaftern zu.
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Mitunternehmerschaft
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Personengesellschaft, deren Gesellschafter Mitunternehmerinitiative entfalten und Mitunternehmerrisiko tragen, etwa OHG, KG oder GbR. Die Gesellschaft selbst zahlt keine Einkommensteuer, der Gewinn wird gesondert festgestellt und den Gesellschaftern anteilig zugerechnet (transparente Besteuerung). Zum steuerlichen Gewinn zählt auch das Sonderbetriebsvermögen einzelner Gesellschafter.
Verwandt: Sonderbetriebsvermögen , Familiengesellschaft -
Nießbrauch
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Recht, ein Vermögen zu nutzen und seine Erträge zu ziehen, ohne Eigentümer zu sein. Bei der vorweggenommenen Erbfolge überträgt der Schenker etwa eine Immobilie auf die Kinder, behält sich aber die Mieterträge per Nießbrauch vor. Der Kapitalwert des Nießbrauchs mindert den schenkungsteuerpflichtigen Wert, sodass Freibeträge weiter reichen. Beliebtes Gestaltungsmittel bei Immobilien und Familiengesellschaften.
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Offene Handelsgesellschaft OHG
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Personenhandelsgesellschaft mehrerer Gesellschafter, die gemeinsam ein Handelsgewerbe unter einer Firma betreiben (§§ 105 ff. HGB). Alle Gesellschafter haften persönlich, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch. Kein Mindestkapital, formfreie Gründung durch Gesellschaftsvertrag, Eintragung im Handelsregister. Besteuerung transparent: Gewinne werden anteilig den Gesellschaftern zugerechnet und unterliegen deren Einkommensteuer plus Gewerbesteuer auf Gesellschaftsebene (mit Anrechnung nach §35 EStG).
Verwandt: Mitunternehmerschaft , Gewerbesteuer → Rechtsformberatung -
Organschaft §14 KStG
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Steuerliche Zusammenfassung von Mutter- und Tochterkapitalgesellschaft zu einer Einheit (§14 KStG). Voraussetzung sind die finanzielle Eingliederung der Organgesellschaft und ein auf mindestens fünf Jahre abgeschlossener Gewinnabführungsvertrag. Folge: Gewinne und Verluste der Töchter werden beim Organträger verrechnet. Das senkt die Konzernsteuerlast, weil Verluste einer Gesellschaft Gewinne einer anderen mindern.
Verwandt: Holding-Struktur , Körperschaftsteuer -
Partnerschaftsgesellschaft PartG, PartGmbB
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Rechtsform für freie Berufe (§§ 1 ff. PartGG), etwa für Ärzte, Anwälte, Steuerberater oder Architekten. Personengesellschaft mit Eintragung im Partnerschaftsregister, kein Mindestkapital. In der Grundform haften die Partner persönlich, in der Variante PartGmbB (Partnerschaft mit beschränkter Berufshaftung) ist die Haftung für Berufsfehler auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt, Voraussetzung ist eine Berufshaftpflichtversicherung. Gewinne werden transparent beim Partner versteuert, Freiberufler bleiben gewerbesteuerfrei.
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Realteilung
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Steuerneutrale Auflösung einer Mitunternehmerschaft, bei der das Betriebsvermögen auf die Gesellschafter verteilt wird, statt es zu verkaufen. Führt jeder Gesellschafter die Buchwerte fort und überträgt die Wirtschaftsgüter in eigenes Betriebsvermögen, bleiben die stillen Reserven unversteuert. Häufig genutzt, um Personengesellschaften, etwa eine Berufsausübungsgemeinschaft, ohne sofortige Steuerlast auseinanderzusetzen.
Verwandt: Mitunternehmerschaft , Stille Reserven -
Schenkungsteuer-Freibeträge
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Beträge, die innerhalb von zehn Jahren steuerfrei verschenkt werden können. Pro Kind 400.000 Euro, pro Enkel 200.000 Euro, pro Ehepartner 500.000 Euro. Die Freibeträge laufen pro Empfänger und erneuern sich alle zehn Jahre. Frühzeitige Übertragung über mehrere Zyklen ist der Standardhebel bei größerem Familienvermögen.
Verwandt: Familiengesellschaft -
Sonderbetriebsvermögen
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Wirtschaftsgüter, die einem Mitunternehmer gehören, aber dem Betrieb der Personengesellschaft dienen, etwa ein an die Gesellschaft vermietetes Grundstück. Sie zählen steuerlich zum Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft, obwohl sie zivilrechtlich dem Gesellschafter gehören. Vergütungen dafür erhöhen den Gewinnanteil. Zentrale Stolperfalle bei Umstrukturierungen, weil zurückbehaltenes Sonderbetriebsvermögen die Steuerneutralität gefährden kann.
Verwandt: Mitunternehmerschaft , Einbringung -
Sperrfrist §22 UmwStG
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Siebenjährige Frist, innerhalb derer Anteile, die durch steuerneutrale Einbringung oder Anteilstausch entstanden sind, nicht veräußert oder unentgeltlich übertragen werden dürfen, ohne dass anteilig stille Reserven nachversteuert werden. Pro abgelaufenem Jahr wird ein Siebtel der Reserven entstrickt. Zentrale Planungsgröße bei jeder Umstrukturierung.
Verwandt: Einbringung , Anteilstausch -
Stille Reserven
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Differenz zwischen dem Buchwert eines Wirtschaftsguts und seinem höheren tatsächlichen Wert. Sie entstehen durch Abschreibungen oder Wertsteigerungen, etwa bei Immobilien oder Beteiligungen, und sind in der Bilanz nicht sichtbar. Bei Verkauf, Entnahme oder mancher Umwandlung werden sie aufgedeckt und besteuert. Viele Gestaltungen zielen darauf, diese Aufdeckung durch Buchwertfortführung zu vermeiden.
Verwandt: Veräußerungsgewinn , Einbringung -
Teileinkünfteverfahren
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Besteuerungsverfahren für Anteilseigner, die ihre Beteiligung im Betriebsvermögen halten oder eine wesentliche Beteiligung (mindestens 1 Prozent) im Privatvermögen veräußern. 60 Prozent der Einkünfte sind steuerpflichtig, 40 Prozent sind steuerfrei. Effektive Steuerlast bei Spitzensteuersatz rund 27 Prozent. Alternative zur Abgeltungsteuer bei Streubesitz.
Verwandt: Veräußerungsgewinn -
Thesaurierungsbegünstigung §34a EStG
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Wahlrecht für Einzelunternehmen und Mitunternehmerschaften, nicht entnommene Gewinne mit einem ermäßigten Satz von 28,25 Prozent zu versteuern (§34a EStG). Damit nähert sich die Belastung der einer Kapitalgesellschaft an. Werden die Gewinne später entnommen, fällt eine Nachversteuerung von 25 Prozent an. Lohnt vor allem bei hohen, dauerhaft im Betrieb belassenen Gewinnen.
Verwandt: Körperschaftsteuer , Teileinkünfteverfahren -
Veräußerungsgewinn
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Gewinn aus dem Verkauf eines Unternehmens, einer Beteiligung oder eines Wirtschaftsguts. Steuerlich besonders relevant: Verkauft eine Holding-GmbH eine Tochtergesellschaft, sind 95 Prozent des Gewinns nach §8b KStG steuerfrei. Verkauft eine natürliche Person ihre GmbH-Anteile, fallen rund 27 Prozent Steuern im Teileinkünfteverfahren an.
Verwandt: Holding-Struktur , Teileinkünfteverfahren -
Verdeckte Gewinnausschüttung vGA
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Vermögensvorteil, den eine GmbH ihrem Gesellschafter außerhalb einer förmlichen Ausschüttung zukommen lässt. Klassische Fälle: überhöhtes Geschäftsführergehalt, unangemessene Mietverträge mit dem Gesellschafter, private Nutzung des Firmenwagens ohne korrekte Versteuerung. Folge: Hinzurechnung beim Gewinn der GmbH plus Nachversteuerung als Kapitalertrag beim Gesellschafter.
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Verlustvortrag §10d EStG
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Übertragung nicht ausgeglichener Verluste in künftige Jahre, um sie dort mit Gewinnen zu verrechnen (§10d EStG). Der Verlustvortrag mindert die Steuerlast in profitablen Folgejahren. Bis 1 Million Euro (Ledige) ist er unbeschränkt nutzbar, darüber für die Jahre 2024 bis 2027 zu 70 Prozent des übersteigenden Gewinns, ab 2028 wieder zu 60 Prozent (Mindestbesteuerung). Bei Anteilseignerwechsel an Kapitalgesellschaften droht der Untergang nach §8c KStG.
Verwandt: Körperschaftsteuer -
Verschonungsabschlag §§13a, 13b ErbStG
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Steuerbefreiung für die Übertragung von Betriebsvermögen im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht (§§13a f. ErbStG). Bei der Regelverschonung bleiben 85 Prozent des begünstigten Vermögens steuerfrei, bei der Optionsverschonung unter strengeren Auflagen 100 Prozent. Bedingung sind das Halten des Betriebs über fünf bis sieben Jahre und die Einhaltung der Lohnsummenregelung. Zentraler Hebel der Unternehmensnachfolge.
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Vorsteuerabzug §15 UStG
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Recht eines Unternehmers, die ihm von anderen Unternehmen in Rechnung gestellte Umsatzsteuer von seiner eigenen Umsatzsteuerschuld abzuziehen (§15 UStG). Dadurch belastet die Umsatzsteuer nur den Endverbraucher, nicht die Unternehmerkette. Voraussetzung ist eine ordnungsgemäße Rechnung mit allen Pflichtangaben. Kein Vorsteuerabzug besteht bei steuerfreien Ausgangsumsätzen, etwa bei Ärzten oder der Wohnraumvermietung.
Verwandt: Betriebsprüfung -
Wegzugsbesteuerung Exit-Tax, §6 AStG
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Besteuerung der stillen Reserven in wesentlichen Kapitalgesellschaftsanteilen (ab 1 Prozent), wenn eine natürliche Person ihren Wohnsitz ins Ausland verlegt (§6 AStG). Der fiktive Veräußerungsgewinn wird besteuert, obwohl kein Verkauf stattfindet. Innerhalb der EU war früher eine zinslose Stundung möglich, seit 2022 ist die Steuer grundsätzlich sofort oder in sieben Jahresraten zu zahlen.
Verwandt: Veräußerungsgewinn , Holding-Struktur -
Zinsschranke §4h EStG
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Regelung, die den steuerlichen Abzug von Zinsaufwand begrenzt (§4h EStG, §8a KStG). Übersteigt der Nettozinsaufwand 30 Prozent des steuerlichen EBITDA, ist der übersteigende Teil nicht sofort abziehbar, sondern wird vorgetragen. Eine Freigrenze von 3 Millionen Euro schützt kleinere Unternehmen. Sie soll Gewinnverlagerung durch konzerninterne Fremdfinanzierung verhindern und betrifft vor allem stark fremdfinanzierte Strukturen.
Verwandt: Holding-Struktur